Zugriffsmatrix

Wer darf was: Komponenten gegen Rollen, eine Berechtigung pro Zelle.

1 Beispiel: Zugriffsmatrix

Zugriffsmatrix der Plattform

Wer was darf, über acht Plattformkomponenten und vier Rollen.

Ein Berechtigungs-Audit als ein Raster: Zeilen sind Komponenten, Spalten Rollen, und die Füllung jeder Zelle sagt, wie viel Zugriff sie gewährt. Die einzige fokale Zelle ist die kritische Regel: Konsumenten dürfen nur aus dem aggregierten Katalog lesen.

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Was ist eine Zugriffsmatrix?

Eine Zugriffsmatrix, auch Berechtigungsmatrix, ordnet Rollen und Ressourcen in einem Raster an: Zeilen sind Komponenten oder Daten, Spalten Rollen, jede Zelle nennt die Berechtigung, etwa Lesen, Schreiben oder Verwalten. Das Konzept geht auf Butler Lampson (1971) zurück und ist die Grundlage rollenbasierter Zugriffskontrolle (RBAC).

Du liest sie zeilen- oder spaltenweise: Was darf diese Rolle, und wer kommt an diese Komponente?

Wann eine Zugriffsmatrix sinnvoll ist

  • Bei einem Berechtigungsaudit, um auf einer Seite zu zeigen, dass Konsumenten nur aggregierte Daten lesen dürfen.
  • Beim Einrichten einer neuen Plattform, um das Rollenkonzept vor der technischen Umsetzung abzustimmen.
  • Nicht für Zuständigkeiten in Projekten: Wer verantwortlich, beteiligt oder informiert ist, zeigt eine RACI-Matrix.

So erstellst du eine gute Zugriffsmatrix

  1. Verwende eine kleine, feste Skala von Berechtigungen und erkläre sie in einer Legende.
  2. Kodiere die Stufen über Füllung oder Helligkeit, damit die Matrix auf einen Blick lesbar ist.
  3. Halte leere Zellen bewusst leer, das zeigt das Prinzip der minimalen Rechte.
  4. Hebe die eine kritische Regel hervor, die ein Audit prüfen wird.