Was ist ein Datenflussdiagramm?
Ein Datenflussdiagramm (DFD) zeigt, wie Daten durch ein System fließen: woher sie kommen, welche Schritte sie verarbeiten, wo sie gespeichert werden und wohin sie gehen. Die klassischen Notationen stammen von Yourdon/DeMarco und Gane/Sarson.
Anders als ein Flussdiagramm zeigt es keine Entscheidungen oder Reihenfolge, sondern Datenbewegung. In der Variante mit Bahnen steht jede Bahn für eine Rolle, so siehst du zugleich, wer welchen Schritt der Pipeline verantwortet.
Wann ein Datenflussdiagramm sinnvoll ist
- Für eine DSGVO-Dokumentation, um zu zeigen, wo personenbezogene Daten anonymisiert werden und wer danach Zugriff hat.
- Beim Aufbau einer Datenplattform, um Übergaben zwischen Data Engineers, Data Scientists und Fachbereich festzulegen.
- Nicht für die technische Infrastruktur dahinter: Server und Dienste zeigt ein Architekturdiagramm.
So erstellst du ein gutes Datenflussdiagramm
- Beschrifte jeden Pfeil mit den Daten, die fließen, nicht mit einer Aktion.
- Lass Daten nie direkt von Speicher zu Speicher fließen, dazwischen gehört immer ein Prozess.
- Hebe sensible Übergaben hervor, etwa den Schritt nach der Anonymisierung.