Verteilungsdiagramm

Wo Software läuft: Zonen, Hosts, Replikate, versionierte Artefakte und Ports.

1 Beispiel: Verteilungsdiagramm

Deployment-Topologie in Produktion

Wo der Checkout-Dienst läuft: Edge, Produktions-Pods und Datenzone, mit Replikaten und Versionen.

Deployment beantwortet, was wo installiert ist. Zonen sind echte Grenzen, Replikat-Badges zählen Kopien und Artefakt-Chips tragen die Version. Die Primärdatenbank und ihr Replikationspfad sind die zwei akzentuierten Elemente.

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Was ist ein Verteilungsdiagramm?

Das Verteilungsdiagramm, englisch Deployment Diagram, ist ein UML-Strukturdiagramm, das zeigt, auf welcher Hardware oder Laufzeitumgebung welche Software läuft. Knoten sind Server, Container oder Cluster, Artefakte sind die ausgelieferten Einheiten wie ein Docker-Image in einer bestimmten Version.

Du liest es als Landkarte des Betriebs: welche Zone, welcher Host, wie viele Replikate, welche Ports offen sind und welche Knoten miteinander kommunizieren.

Wann ein Verteilungsdiagramm sinnvoll ist

  • Beim Planen einer Hochverfügbarkeit, um zu prüfen, ob Datenbank-Replikate wirklich in getrennten Verfügbarkeitszonen liegen.
  • In der Betriebsdokumentation, damit die Rufbereitschaft nachts weiß, wo welcher Dienst läuft.
  • Nicht, um die fachliche Struktur eines Systems zu erklären: Dafür ist ein Architekturdiagramm verständlicher.

So erstellst du ein gutes Verteilungsdiagramm

  1. Verschachtle von außen nach innen: Cloud-Konto, Region, Zone, Host, Container.
  2. Schreib Versionen an die Artefakte, etwa „api:2.4.1“.
  3. Beschrifte Verbindungen mit Port und Protokoll.
  4. Zeige Replikate als Anzahl, zum Beispiel „×3“, statt jeden Knoten einzeln zu zeichnen.