Flussdiagramm

Entscheidungslogik mit Verzweigungen: Ovale beginnen und enden, Rechtecke handeln, Rauten entscheiden.

1 Beispiel: Flussdiagramm

Bauen oder kaufen

Die zwei Fragen, die entscheiden, ob ein Team ein Werkzeug selbst baut oder kauft.

Die Form trägt den Typ: Ovale öffnen und schließen den Fluss, Rechtecke sind Schritte, Rauten sind Entscheidungen. Der Akzent liegt auf genau einem Pfad, dem Selbstbau-Zweig, damit der Leser sieht, wohin das Team steuert.

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Was ist ein Flussdiagramm?

Ein Flussdiagramm zeigt einen Ablauf als Folge von Schritten und Entscheidungen, verbunden durch Pfeile. Die Symbole sind genormt, in Deutschland durch DIN 66001, international durch ISO 5807: Ovale (Terminatoren) markieren Start und Ende, Rechtecke stehen für Tätigkeiten, Rauten für Ja/Nein-Entscheidungen.

Du liest es von oben nach unten oder von links nach rechts. An jeder Raute teilt sich der Weg, und die Beschriftung an den Pfeilen sagt dir, welche Antwort wohin führt.

Wann ein Flussdiagramm sinnvoll ist

  • Wenn du eine Entscheidungslogik dokumentierst, etwa wann ein Support-Ticket an die zweite Ebene eskaliert wird.
  • Wenn du einen Algorithmus oder eine Formularprüfung mit dem Team abstimmst, bevor jemand Code schreibt.
  • Nicht, wenn mehrere Abteilungen beteiligt sind und die Übergaben zählen: Dann ist ein Swimlane-Diagramm klarer.

So erstellst du ein gutes Flussdiagramm

  1. Formuliere jede Raute als geschlossene Frage und beschrifte beide ausgehenden Pfeile mit der Antwort.
  2. Halte eine Hauptrichtung durch und vermeide sich kreuzende Linien, auch wenn das einen Schritt mehr kostet.
  3. Beschränke dich auf etwa 15 Knoten pro Diagramm und lagere Teilprozesse in eigene Diagramme aus.
  4. In MakeCharts kannst du den Ablauf in Stichworten beschreiben und der KI-Copilot setzt die Formen.