IT-Landschaft

Der Ist-Zustand einer Alt-IT mit Dateiübergaben und Engpässen.

1 Beispiel: IT-Landschaft

Gewachsene IT-Landschaft

Der Ist-Zustand eines Statistikamts vor seiner Datenplattform: Dateiübergaben und zwei Engpässe.

Das ist das Vorher-Bild eines Modernisierungsfalls. Pfeile tragen die Datei, die sich bewegt, CSV, E-Mail, Excel, und die zwei akzentuierten Knoten sind das gemeinsame Laufwerk ohne Versionskontrolle und der manuelle Veröffentlichungsschritt.

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Was ist eine IT-Landschaft?

Eine IT-Landschaft, im Enterprise Architecture Management auch IT-Bebauungsplan, zeigt die Systeme einer Organisation und die Schnittstellen zwischen ihnen. Diese Variante bildet den Ist-Zustand ab, so wie er tatsächlich ist, mit Dateiübergaben, manuellen Schritten und Insellösungen.

Du liest die Pfeile als Datenbewegungen, beschriftet mit dem, was sich bewegt: CSV, E-Mail, Excel. Hervorgehobene Knoten markieren Engpässe und Risiken.

Wann eine IT-Landschaft sinnvoll ist

  • Als Vorher-Bild in einem Modernisierungsantrag, um zu begründen, warum eine neue Plattform nötig ist.
  • Bei der Übernahme einer gewachsenen IT, um in den ersten Wochen zu verstehen, was womit verbunden ist.
  • Nicht für die Zielarchitektur: Den Soll-Zustand zeigst du besser in einer High-Level-Architektur.

So erstellst du eine gute IT-Landschaft

  1. Zeichne, was ist, nicht, was dokumentiert ist, und frag dafür die Leute, die täglich damit arbeiten.
  2. Beschrifte jede Übergabe mit Format und Weg, etwa „Excel per E-Mail, monatlich“.
  3. Hebe höchstens zwei oder drei Engpässe hervor, damit die Botschaft klar bleibt.