Kanban-Board

Arbeit im Fluss nach Status, mit WIP-Limits und sichtbar blockierten Karten.

1 Beispiel: Kanban-Board

Board des Marketing-Teams

Eine Momentaufnahme der laufenden Arbeit eines Marketing-Teams, mit einer Spalte über ihrem Limit.

Ein Board ist eine Zählung, kein Fluss: nirgends ein Pfeil. Die Spalte In Arbeit zeigt 4/3 im Akzent, weil sie ihr WIP-Limit überschreitet, und die blockierte Karte trägt denselben Akzent, damit beide Probleme auf einmal lesbar sind.

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Was ist ein Kanban-Board?

Ein Kanban-Board visualisiert Arbeit nach Status: Spalten wie „Zu tun“, „In Arbeit“ und „Erledigt“, Karten für einzelne Aufgaben. Die Methode stammt aus dem Toyota-Produktionssystem und wurde von David J. Anderson für Wissensarbeit und Softwareentwicklung übertragen.

Karten wandern von links nach rechts. Entscheidend sind die WIP-Limits pro Spalte: Sie begrenzen, wie viel gleichzeitig in Arbeit sein darf, und machen Staus sofort sichtbar.

Wann ein Kanban-Board sinnvoll ist

  • Für ein Team mit laufendem Strom an Aufgaben, etwa Support oder Content, bei dem feste Sprints nicht passen.
  • Im Statusbericht, um zu zeigen, wo sich Arbeit staut und welche Karten blockiert sind.
  • Nicht für Terminplanung mit Abhängigkeiten und Fristen: Wann was fertig sein muss, zeigt ein Gantt-Diagramm.

So erstellst du ein gutes Kanban-Board

  1. Bilde die Spalten nach deinem echten Ablauf, inklusive Warte-Spalten wie „Bereit für Review“.
  2. Schreib das WIP-Limit in den Spaltenkopf und markiere Spalten, die es überschreiten.
  3. Kennzeichne blockierte Karten deutlich und notiere den Grund direkt auf der Karte.