Organigramm

Wer verantwortet was: Personen, Teams oder Agenten mit Erreichbarkeit und Zuständigkeit.

1 Beispiel: Organigramm

Teamstruktur eines Startups

Wer in einer Firma mit dreißig Leuten was verantwortet, von der Eingangstür bis zu den Spezialisten.

Ein Organigramm beantwortet, wer was tut, nicht nur, wer an wen berichtet. Jeder Knoten trägt Namen, Erreichbarkeit und einen Zwei-Wort-Zuständigkeitsbereich. Der gestrichelte Knoten ist eine Lücke, die noch besetzt werden muss, absichtlich sichtbar.

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Was ist ein Organigramm?

Ein Organigramm stellt die Aufbauorganisation dar: welche Stellen, Teams oder Bereiche es gibt und wie sie einander zugeordnet sind. Klassisch ist die Baumform, oben die Leitung, darunter Abteilungen und Stellen, verbunden durch Linien der Weisungsbefugnis.

Gelesen wird es von oben nach unten. Jede Linie bedeutet „berichtet an“. Ein gutes Organigramm zeigt aber mehr als Hierarchie: Wer ist wofür zuständig, und wie erreichst du die Person?

Wann ein Organigramm sinnvoll ist

  • Beim Onboarding, damit neue Kolleginnen in der ersten Woche wissen, wen sie für Rechnungen oder Zugänge fragen.
  • Bei einer Umstrukturierung, um Ist- und Soll-Struktur nebeneinanderzulegen und offene Stellen sichtbar zu machen.
  • Nicht für Abläufe zwischen Teams: Wer wem etwas übergibt, zeigt ein Swimlane-Diagramm besser als jede Hierarchie.

So erstellst du ein gutes Organigramm

  1. Schreib in jeden Knoten neben Name und Rolle eine kurze Zuständigkeit, zum Beispiel „Finanzen · Gehälter“.
  2. Markiere unbesetzte Stellen sichtbar, etwa gestrichelt, statt sie wegzulassen.
  3. Zeige ab etwa 40 Personen nur Bereiche und Leitungen und verlinke Detailansichten pro Team.
  4. Kennzeichne Stabsstellen und Matrixbeziehungen mit eigener Linienart, damit sie nicht als Linienweisung gelesen werden.