Eine Reihe über zyklische Kategorien: der Winkel ist die Kategorie, der Radius der Wert.
1 Beispiel: Polardiagramm
Tägliches Nachfrageprofil
Anfragevolumen je Drei-Stunden-Fenster, in Prozent der Tagesspitze.
Der Winkel ist die Tageszeit und der Radius die Größe, also liest sich die Form eines Tages auf einen Blick. Strahlen sind Lollipops, nie gefüllte Keile, weil Fläche die Spitze übertreiben würde, auf die der Akzent schon zeigt.
Ein Polardiagramm stellt Werte im Kreis dar: Der Winkel steht für eine Kategorie, der Abstand von der Mitte für den Wert. Berühmt ist Florence Nightingales Rosendiagramm von 1858 zu den Todesursachen im Krimkrieg.
Die Form eignet sich für zyklische Kategorien, bei denen das Ende wieder an den Anfang anschließt, etwa Stunden des Tages, Wochentage oder Monate. Du liest die Gestalt als Ganzes: Wo ragt sie heraus, wo ist sie flach?
Wann ein Polardiagramm sinnvoll ist
Wenn du ein Tagesprofil zeigst, etwa Serveranfragen pro Stunde, bei dem Mitternacht an 23 Uhr anschließt.
Wenn du saisonale Muster über zwölf Monate vergleichst.
Nicht für Kategorien ohne natürliche Reihenfolge oder für exakte Vergleiche: Ein Balkendiagramm lässt sich genauer ablesen.
So erstellst du ein gutes Polardiagramm
Nutze Linien oder Lollipops statt gefüllter Keile, weil Fläche große Werte überbetont.
Beginne bei 12 Uhr und laufe im Uhrzeigersinn, so wie man eine Uhr liest.
Zeichne wenige konzentrische Hilfskreise mit Werten, damit der Radius ablesbar bleibt.