Quadranten-Matrix

Priorisierung auf zwei Achsen: Wirkung gegen Aufwand, Reichweite gegen Häufigkeit.

1 Beispiel: Quadranten-Matrix

Priorisierung nach Wirkung und Aufwand

Sieben Roadmap-Kandidaten auf der klassischen Wirkung-Aufwand-Matrix.

Die Position ist das Signal, Farbe bleibt dem einen Handlungspunkt vorbehalten. Nur der obere linke Quadrant ist getönt, und nur ein Punkt darin ist im Akzent gezeichnet: das, was morgen beginnt.

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Was ist eine Quadranten-Matrix?

Eine Quadranten-Matrix teilt eine Fläche durch zwei Achsen in vier Felder und ordnet Elemente nach zwei Kriterien ein. Bekannte Varianten sind die Eisenhower-Matrix (dringend gegen wichtig), die Impact-Effort-Matrix und die BCG-Matrix.

Jeder Quadrant hat eine Bedeutung, oft eine Handlungsempfehlung: sofort erledigen, einplanen, delegieren, streichen. Du liest also nicht nur die Position eines Punktes, sondern vor allem, in welchem Feld er landet.

Wann eine Quadranten-Matrix sinnvoll ist

  • Bei der Priorisierung im Backlog, wenn du zwanzig Ideen nach Wirkung und Aufwand sortieren willst.
  • Im Workshop, um eine Diskussion über Prioritäten auf eine gemeinsame Fläche zu bringen.
  • Nicht, wenn du exakte Messwerte vergleichen willst: Dann ist ein Streudiagramm mit echten Achsenwerten ehrlicher.

So erstellst du eine gute Quadranten-Matrix

  1. Beschrifte beide Achsen mit Richtung, zum Beispiel „Aufwand: niedrig → hoch“.
  2. Gib jedem Quadranten einen kurzen Namen, der sagt, was mit den Elementen darin passiert.
  3. Lege fest, wie du einordnest, etwa eine Skala von 1 bis 5, damit die Positionen vergleichbar sind.
  4. Hebe den Quadranten mit den Quick Wins hervor, denn dort beginnt die Arbeit.