Was ist eine Quadranten-Matrix?
Eine Quadranten-Matrix teilt eine Fläche durch zwei Achsen in vier Felder und ordnet Elemente nach zwei Kriterien ein. Bekannte Varianten sind die Eisenhower-Matrix (dringend gegen wichtig), die Impact-Effort-Matrix und die BCG-Matrix.
Jeder Quadrant hat eine Bedeutung, oft eine Handlungsempfehlung: sofort erledigen, einplanen, delegieren, streichen. Du liest also nicht nur die Position eines Punktes, sondern vor allem, in welchem Feld er landet.
Wann eine Quadranten-Matrix sinnvoll ist
- Bei der Priorisierung im Backlog, wenn du zwanzig Ideen nach Wirkung und Aufwand sortieren willst.
- Im Workshop, um eine Diskussion über Prioritäten auf eine gemeinsame Fläche zu bringen.
- Nicht, wenn du exakte Messwerte vergleichen willst: Dann ist ein Streudiagramm mit echten Achsenwerten ehrlicher.
So erstellst du eine gute Quadranten-Matrix
- Beschrifte beide Achsen mit Richtung, zum Beispiel „Aufwand: niedrig → hoch“.
- Gib jedem Quadranten einen kurzen Namen, der sagt, was mit den Elementen darin passiert.
- Lege fest, wie du einordnest, etwa eine Skala von 1 bis 5, damit die Positionen vergleichbar sind.
- Hebe den Quadranten mit den Quick Wins hervor, denn dort beginnt die Arbeit.