Zeitleiste

Ereignisse auf einer ehrlichen Zeitachse, Meilensteine hervorgehoben.

1 Beispiel: Zeitleiste

Meilensteine eines Startups

Achtzehn Monate von der Gründung bis zu hundert Kunden, nach echter Zeit verteilt.

Die Abstände sind ehrlich: Ereignisse stehen dort, wo sie passiert sind, eine ruhige Phase liest sich als ruhige Phase. Beschriftungen wechseln über und unter der Grundlinie, und der Launch ist der einzige Meilenstein im Akzent.

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Was ist eine Zeitleiste?

Eine Zeitleiste ordnet Ereignisse chronologisch entlang einer Achse an. Im Unterschied zu einer bloßen Liste macht sie Abstände sichtbar: Liegen zwei Ereignisse drei Tage oder drei Jahre auseinander, soll man das sehen.

Du liest sie in Pfeilrichtung, meist von links nach rechts. Meilensteine werden hervorgehoben, Zeiträume als Balken oder Klammern dargestellt, und die Beschriftung sitzt direkt am Punkt, nicht in einer Legende.

Wann eine Zeitleiste sinnvoll ist

  • Für die Firmengeschichte im Pitch-Deck, von der Gründung über die erste Finanzierung bis zum hundertsten Kunden.
  • Für die Aufarbeitung eines Vorfalls, bei der die Minuten zwischen Alarm, Diagnose und Behebung zählen.
  • Nicht für Projektpläne mit parallelen Aufgaben und Abhängigkeiten: Dafür ist ein Gantt-Diagramm gemacht.

So erstellst du eine gute Zeitleiste

  1. Skaliere die Achse proportional zur echten Zeit, statt Ereignisse gleichmäßig zu verteilen.
  2. Hebe nur zwei oder drei Meilensteine hervor, sonst ist nichts mehr hervorgehoben.
  3. Gib jedem Ereignis ein Datum und höchstens eine kurze Zeile Text.
  4. Markiere Lücken oder Achsenbrüche bewusst, wenn ein langer ereignisloser Zeitraum dazwischenliegt.