User-Journey-Map

Was eine Person in jeder Phase eines Erlebnisses tut und wie es sich anfühlt.

1 Beispiel: User-Journey-Map

Vom Trial zum Bezahlkunden

Fünf Phasen einer kostenlosen Testphase und wie sich der Nutzer in jeder fühlt.

Die Stimmungskurve ist der Sinn der Karte. Sie bricht am Nutzungslimit ein, also bekommt diese Phase den Akzent, und die zwei Schmerzmarker darunter benennen genau, was zuerst zu beheben ist.

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Was ist eine User-Journey-Map?

Eine User-Journey-Map, auch Customer-Journey-Map, beschreibt aus Sicht einer Persona, was sie in jeder Phase eines Erlebnisses tut, denkt und fühlt. Die Phasen bilden die Spalten, etwa Entdecken, Ausprobieren, Kaufen, Nutzen.

Gelesen wird sie von links nach rechts. Eine Emotionskurve zeigt Hochs und Tiefs, und die Tiefpunkte sind die Stellen, an denen sich Verbesserungen am meisten lohnen.

Wann eine User-Journey-Map sinnvoll ist

  • Wenn du nach Nutzerinterviews die Erkenntnisse so bündeln willst, dass Produkt, Marketing und Support dasselbe Bild haben.
  • Wenn das Onboarding hohe Abbruchraten hat und du die Phase finden willst, in der Nutzer frustriert aufgeben.
  • Nicht als Ersatz für Forschung: Eine Journey-Map aus Annahmen ist eine Hypothese und sollte auch so beschriftet sein.

So erstellst du eine gute User-Journey-Map

  1. Leg dich auf genau eine Persona und ein Szenario fest.
  2. Nutze pro Phase dieselben Zeilen: Handlungen, Gedanken, Gefühl, Berührungspunkte.
  3. Stütze die Emotionskurve auf echte Zitate oder Daten aus Interviews.
  4. Leite aus jedem Tiefpunkt eine konkrete Chance oder Maßnahme ab.