Wardley-Map

Eine Wertschöpfungskette gegen den Reifegrad jeder Komponente, und was sich bewegt.

1 Beispiel: Wardley-Map

Wardley-Map eines KI-Produkts

Die Wertschöpfungskette eines KI-Assistenten gegen den Reifegrad jeder Komponente.

Sichtbarkeit steigt die y-Achse hinauf, Evolution läuft über vier Bänder. Dünne Linien sind Abhängigkeiten, und der eine gestrichelte Akzentpfeil markiert die Komponente, die sich bewegt: Agenten-Orchestrierung wird zum Produkt.

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Was ist eine Wardley-Map?

Eine Wardley-Map ist ein Werkzeug der Strategieentwicklung, das Simon Wardley ab etwa 2005 entwickelte. Die senkrechte Achse ist die Wertschöpfungskette: oben der Nutzerbedarf, darunter die Komponenten, die ihn erfüllen, sortiert nach Sichtbarkeit für den Nutzer.

Die waagerechte Achse ist die Evolution in vier Stufen: Genesis, Maßanfertigung, Produkt, Commodity. Linien sind Abhängigkeiten, Pfeile zeigen, wohin sich eine Komponente entwickelt. So siehst du, wo du selbst bauen und wo du einkaufen solltest.

Wann eine Wardley-Map sinnvoll ist

  • Bei Make-or-Buy-Entscheidungen, etwa ob ein KI-Produkt ein eigenes Modell trainieren oder eines per API nutzen soll.
  • In der Strategieplanung, um zu erkennen, welche Komponenten bald zur Commodity werden.
  • Nicht für reine Priorisierung von Aufgaben: Dafür reicht eine Quadranten-Matrix nach Wirkung und Aufwand.

So erstellst du eine gute Wardley-Map

  1. Beginne mit einem konkreten Nutzer und seinem Bedarf ganz oben.
  2. Ordne jede Komponente nach ihrem Reifegrad im Markt ein, nicht nach deinem eigenen.
  3. Markiere mit Pfeilen nur die Bewegungen, die für deine Entscheidung relevant sind.